Die Zeiten, in denen es bei o2 nur Handytarife gab, sind längst vorbei. Das Unternehmen konzentriert sich inzwischen zunehmend auch auf den Festnetz- und DSL-Bereich, aber auch auf kompetente Lösungen für Geschäftskunden. Gerade die Übernahme von HanseNet und schrittweise Integration der Marke Alice verstärkt diese Bemühungen. Dennoch ist der Mobilfunkbereich die wichtigste Sparte des Anbieters.
o2 hat sowohl Prepaid- als auch Postpaid-Tarife zur Auswahl. Beliebtestes Angebot ist der Tarif o2o, der sowohl mit als auch ohne Vertragslaufzeit gebucht werden kann. Der Kostenairbag schützt vor explodierenden Kosten und greift ab einem monatlichen Umsatz von 50 €.
Desweiteren gibt es das o2 Inklusivpaket, das monatlich 100 Freiminuten in alle Netze bietet. Sind die Inklusivminuten verbraucht, wird jede weitere Minute mit 29 Cent berechnet. Der Tarif hat eine Mindeslaufzeit von 24 Monaten.
Für Smartphone-Besitzer eignet sich der Tarif o2 Blue, da er Inklusivminuten, eine Sprach- und eine Datenflatrate kombiniert. Es gibt ihn seit 17. Januar 2012 in vier Ausführungen als o2 Blue XS, S, M und L. Die einzelnen Tarife unterscheiden sich in der Höhe der monatlichen Inklusiv-Einheiten (Minuten und SMS) sowie in der Höhe des Highspeed-Volumens für das mobile Surfen. Der Tarif kann mit oder ohne Vertragslaufzeit gebucht werden. Inklusiv-SMS erhält der Kunde jedoch nur bei einer Vertragsbindung von 24 Monaten. In den Tarifen o2 Blue M und L, die beide eine Sprach-Flat in alle dt. Netze bieten, ist zudem 30 Tage lang das Roaming innerhalb der EU sowie der Schweiz und Kroatien enthalten.
Das mobile Surfen ermöglicht o2 im Tarif o2 go, der keine feste Vertragslaufzeit hat. Den Tarif gibt es als Prepaid-Variante, wahlweise mit oder ohne Surfstick. Hier kann der Kunde selbst entscheiden, ob er eine Tages- oder eine Monatsflatrate (M, L, XL) nutzt. Die Gebühr dafür wird vom Prepaid-Guthaben abgebucht.
Zum anderen gibt es den o2 go auch als Postpaid-Tarif ohne feste Laufzeit. In dieser Variante kann nur zwischen den drei Monatsflatrates M, L und Xl gewählt werden. Sie unterscheiden sich in der Höhe des monatlichen Highspeed-Volumens und in der zur Verfügung stehenden Bandbreite.
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Die Geschichte des Mobilfunkkonzerns Telefónica Germany (o2) geht zurück bis ins Jahre 1995. Damals wurde das Unternehmen VIAG Interkom gegründet, aus dem sich später o2 entwickelte.
1997 erhielt VIAG Interkom die 4. Deutsche Mobilfunklizenz und startete daraufhin mit Mobilfunk- und Internet-Services. 1999 ermöglichte das Unternehmen flächendeckendes Telefonieren durch D1-Roaming und entwickelte mit Genion das erste Telekommunikationsprodukt, das Festnetz und Mobilfunk integriert.
2000 erhielt VIAG Interkom die UMTS-Lizenz und startete im Januar 2001 als erster deutscher Netzbetreiber mit GPRS. Im selben Jahr wurde der Konzern umstrukturiert und der Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt. 2002 wurde VIAG Interkom schließlich zu o2 Germany.
2004 wurde in München der erste o2 Flagship Store eröffnet und o2 als einer der 10 besten Arbeitgeber Europas ausgezeichnet – ein Titel, den das Unternehmen 2010 als „Deutschlands bester Arbeitgeber“ bestätigte.
2006 startete o2 nicht nur mit eigenen DSL-Angeboten und HSDPA, sondern nahm auch spezielle Produkte für Geschäftskunden ins Angebot auf. Ein Jahr später wurde die Holdinggesellschaft in Telefónica o2 Europe umfirmiert, worauf hin die offizielle Firmenbezeichnung Telefónica o2 Germany GmbH & Co. OHG eingeführt wurde.
Dank eines stetigen Netzausbaus entwickelte o2 immer neue Tarifangebote und schuf2009 mit o2o die „Tarif-Innovation des Jahres“ (connect). Seit 2010 laufen sämtliche Mobilfunkgespräche sowie der gesamte mobile Datenverkehr über das eigene o2 Mobilfunknetz. Das Unternehmen verfügt über eine nahezu 100-prozentige Bevölkerungsabdeckung und bietet laut dem Fachmagazin connect das zweitbeste Mobilfunknetz Deutschlands.
Mit der o2 World Berlin und Hamburg betreibt der Konzern zudem zwei Multifunktionsarenen, in denen regelmäßig große Konzerte und andere Events stattfinden.
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