MobileMonday: Keine reine Netzwerkveranstaltung

Christoph Räthke

MobileMonday-Organisator Christoph Räthke freut sich bereits auf den großen National Summit

National Summit am 29. November

Am 29. November 2010 kommen zahlreiche Interessierte aus der Mobile Branche in Berlin zusammen, um den zehnten Geburtstag des MobileMonday zu feiern. Auf dem MobileMonday National Summit gibt es Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen, sich in Vorträgen und Workshops über die neuesten Entwicklungen zu informieren, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen zu entwickeln. Der MobileMonday hat seine Wurzeln in Finnland und hat sich bereits weltweit etabliert. Seit nunmehr fünf Jahren gibt es auch in Deutschland eigene MobileMonday Chapter. Worum es beim MobileMonday (MoMo) geht und warum es sich dabei nicht um ein reines Netzwerktreffen handelt, erklärt Christoph Räthke, Organisator des MobileMonday Chapters Berlin, im Interview mit MobileHighlights.

MobileHighlights: Den MobileMonday Deutschland gibt es seit fünf Jahren. Wie ist diese Veranstaltung entstanden?

Christoph Räthke: Das allererste deutsche Chapter war in München. Ein paar Leute aus der Branche hatten Verbindungen zu den Gründern des MobileMonday in Finnland. Auch in Deutschland gibt es eine große, sich entwickelnde Mobile- und Internet-Szene, sowohl Operator, Developer, aber auch sehr viele Startups. So entstand in München die erste Community, dann kamen Chapter in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg dazu. Berlin kam als letztes vor etwa drei Jahren hinzu. Wir haben bereits 12 Events veranstaltet, alle drei Monate findet der MobileMonday hier statt.

MH: War es schwer, die Veranstaltung hier zu etablieren?

Räthke: Nein. Unsere erste Veranstaltung war schon rappelvoll. Damals haben sich 16 Firmen aus Berlin präsentiert. Allerdings endete es in einem Fiasko, da die Location überhaupt nicht für ein solches Event geeignet war. Deshalb sind wir ziemlich schnell umgezogen. Auch unser zweites Event war richtig gut besucht. Die Szene hier ist eine der größten und das Netzwerk ist sehr eng gestrickt.

Mehr Infos zum MobileMonday gibt es hier!

MH: Aus welchen Bereichen kommen denn die Besucher des MobileMonday?

Räthke: Auf der MobileMonday-Webseite gibt es eine Analyse darüber, aus welchen Bereichen die angemeldeten Mitglieder kommen. Ein Schwerpunkt liegt sicherlich bei kleinen Firmen, Developern und Startups. In Düsseldorf hingegen, wo etwa Vodafone und E-Plus ihre Standorte haben, sind auch viele Angestellte der großen Telekommunikationsunternehmen angemeldet. Der Anteil der Selbstständigen und kleinen Firmen ist dort viel geringer. In Berlin ist das genau umgekehrt, hier sind eigentlich nur Startups und Developer dabei. In Frankfurt kommen auch viele aus der Corporate World, von Banken und Versicherungen. Das ist von Standort zu Standort verschieden.

MH: Ist das Interesse an neuen Entwicklungen und der Teilnahme an Netzwerken in der mobilen Branche besonders ausgeprägt?

Räthke: Der Grad der Vernetzung und Zusammenarbeit ist meiner Meinung nach in dieser Branche außergewöhnlich hoch. Höher auch als im Internet. Im Internetmarkt gibt es richtig große Budgets zu verteilen, weshalb der Markt noch umkämpfter ist. Im Mobile Bereich wird die Landschaft von viel kleineren Firmen dominiert, die untereinander zusammenarbeiten müssen, um neue Dinge zu entwickeln. Der Markt bekommt eigentlich erst seit zwei, drei Jahren Relevanz. Die Zusammenarbeit in der Branche funktioniert auf alle Fälle sehr gut, wie auch die großen Treffen, etwa der Mobile World Congress in Barcelona oder auch der MobileMonday, zeigen. Die Atmosphäre ist sehr herzlich, da sich die Leute gut kennen und mit den gleichen Problemen kämpfen.

MH: Welche Zielsetzungen hat der MobileMonday?

Räthke: Wichtig ist vor allem, dass wir keine reine Netzwerkveranstaltung sind. Um etwas zu bewirken, reicht es einfach nicht, dass alle aus der gleichen Branche sind. Beim MobileMonday geht es um Wissensvermittlung und Inspiration. Auch Leute aus Forschung und Entwicklung sollen einbezogen werden. Zudem wollen wir Verbindungen zur Förderlandschaft herstellen und den Leute die Möglichkeit geben, Recruitment zu betreiben. Deshalb gibt es beim MoMo immer ein richtiges Programm, in das wir auch viel Zeit und Mühe investieren. Wir wollen gute Speaker und interessante Themen präsentieren. Der National Summit soll die „Krönung“ des Ganzen sein.

Was der große MobileMonday National Summit am 29. November 2010 alles zu bieten hat und wie es mit dem MoMo Berlin weitergeht, erzählt Christoph Räthke im zweiten Teil des Interviews, das demnächst bei MobileHighlights zu lesen ist!

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