Asustek setzt Nokias Betriebssystem MeeGo auf seinen Netbooks ein

Allianz gegen die Übermacht von Microsoft und Apple
Zusammenarbeit wurde ausgebaut
Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia geht eine Allianz mit dem Netbook-Hersteller Asustek ein, um gegen die Konkurrenz von Microsoft und Apple gewappnet zu sein. Asustek will das Betriebssystem MeeGo, was Nokia in Zusammenarbeit mit Intel erarbeitet hat, auch in seinen Produkten einsetzen.
Allianz stärken
Auf der in Taiwans Hauptstadt am Dienstag startenden Branchenmesse Computex zeigt Asustek zunächst ein Netbook, das vom kommenden Jahr an mit MeeGo ausgeliefert werden soll. Asustek verwies darauf, dass künftig auch Smartphones sowie berührungsempfindliche Tablet-Computer mit der Software von Nokia und Intel ausgestattet werden. Der weltgrößte Handyhersteller versucht seit Jahren vergeblich zu Apple aufzuschließen. Der iPhone-Hersteller hat mit seinem gebündelten Angebot aus Smartphone, leistungsfähigem Betriebssystem sowie damit verknüpften Internetdiensten die Konkurrenz weit abgehängt.
Attraktiver für die Kunden werden
Um gegen Apple in der mobilen Oberklasse bestehen zu können, hatte sich Nokia vor drei Monaten mit dem Chipweltmarktführer Intel zusammengetan und gemeinsam hatten sie MeeGo entwickelt. Das Betriebssystem soll auch auf leistungsfähigen Mobilrechnern funktionieren. Mit Asustek erhält diese Allianz neuen Schwung: Unter den fünf größten Laptop-Herstellern gehört das Unternehmen im ersten Quartal 2010 zu denjenigen mit dem größten Wachstum. Außerdem soll ein Softwareladen für die künftigen MeeGo-Geräte im Internet eingerichtet werden. Damit hilft Asustek Nokia und Intel mehr Entwickler für MeeGo-Anwendungsprogramme zu gewinnen. Je mehr Kunden ein Marktplatz für Software erreichen kann, desto größer ist die Anzahl der freien Software-Tüftler, die Programme für die Geräte entwickeln und dort verkaufen wollen. Und umso attraktiver sind dann wiederum für Kunden die MeeGo-Geräte.








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