Im Mobile-Bereich: Microsoft streicht über 1.800 Stellen

Microsoft Lumia 950

Das Lumia 950 könnte eines der letzten Lumia-Geräte sein.

Weitere Fokussierung auf den Business-Bereich

Mit dieser Woche hat Microsoft den Mobile-Bereich des eigenen Unternehmens weiter verkleinert. Zuerst musste Anfang der Woche das Feature-Phone-Geschäft dran glauben, heute sind die letzten Überreste der Nokia-Übernahme an der Reihe.

Denn Microsoft hat in einer internen Memo angekündigt, rund 1.850 Mitarbeiter aus dem Smartphone-Bereich zu entlassen, davon die meisten im ehemaligen Nokia-Standort Finnland, welcher mit dieser Entlassungswelle nun auch geschlossen wird. Als Folge der Umstrukturierungen wird es Abschreibungen in Höhe von 950 Millionen US-Dollar geben und allgemein gesehen soll der Mobile-Bereich zurückgefahren werden und das Unternehmen sich weiter auf Software konzentrieren.

Ganz abschreiben tut man diesen Markt aber nicht, laut Terry Myerson werde weiterhin an neuen Geräten gearbeitet und hierbei kommt einem das seit längerem in den Gerüchten kursierende Surface Phone in den Sinn. Dabei soll es sich um ein Smartphone mit x86-Prozessor handeln, auf dem dank Continuum-Funktionalität echte Desktop-Programme laufen könnten. Ob und wann ein solches Gerät tatsächlich erscheinen wird, steht aber in den Sternen. Bis dahin wird sich die eigene Mobile-Sparte von Microsoft um die Weiterentwicklung von Windows 10 Mobile kümmern, welches seit Anfang des Jahres in der Insider Preview nahezu parallel zur Desktop-Version neue Updates erhält – ein Zeichen dafür, dass man die Sparte noch nicht ganz aufgibt.

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